naturheilkunde

Naturheilkunde

Neben der Schulmedizin nimmt die Naturheilkunde bei der Versorgung unserer Patienten eine wesentliche, unterstützende Rolle ein.
Dieses Therapiekonzept, beruht vor allem auf diätetischen und physikalischen Heilmitteln, legt auf eine naturgemäße Lebensweise wert und verzichtet weitgehend auf Arzneimittel.

Die Naturheilkunde bezeichnet ein Spektrum verschiedener Naturheilverfahren, die sich keiner technologischen Hilfsmittel bedienen und die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren sollen. Dazu bedienen sich diese Verfahren bevorzugt der in der Natur vorkommenden Mittel oder Reize.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine der ältesten Therapieformen der Menschheit. Sie stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und hat sich aus Erfahrungen und Beobachtungen chinesischer Ärzte seit beinahe 3000 Jahren entwickelt.

Durch das Einstechen von dünnen Nadeln an sorgfältig ausgewählten Akupunkturpunkten wird der Energiefluss im Körper beeinflusst und reguliert, wodurch die Entspannung, Schmerzlinderung und Verbesserung behinderter Stoffwechselfunktionen angeregt wird.

Akupunktur wird als Regulationstherapie angesehen, mit der sich viele funktionelle, vegetative, nervöse und schmerzhafte Relationsstörungen behandeln lassen.

Blutegeltherapie

(selbstzuzahlende individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) nach der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ)

Die Blutegeltherapie als Naturheilverfahren hat sich mittlerweile als moderne Behandlung mit breitem Wirksamkeitsspektrum und guter Verträglichkeit etabliert.

Es gibt zwei Wirkprinzipien der Blutegeltherapie: die ausleitende Wirkung des sanften Aderlasses führt einerseits zu einem Ausschwemmen von Entzündungs- und Giftstoffen, andererseits wirkt jeder einzelne Egel wie eine Art lebendige Spritze auf den Körper: während des Saugvorgangs gibt der Egel seinen Speichel, die sog. „Saliva“, in die Bissstelle hinein, einen Wirkstoffcocktail aus inzwischen 18 bekannten Wirksubstanzen. Bis heute lässt sich diese besondere Wirkung nicht über Tabletten oder Spritzen nachahmen, sondern ausschließlich mit Hilfe des lebendigen Egels erreichen.

Blutegel wirken:

  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • durchblutungsfördernd
  • gerinnungshemmend, regen den Lymphfluss und die Blutbildung an und verbessern die Abwehrkräfte des Körpers

Die Therapie mit Blutegeln wird bei unterschiedlichen Krankheitsbildern, wie akuten und chronischen Gelenkschmerzen, Sehnen- und Sehnenscheidentzündungen (z.B. Tennisellenbogen/Golfer Arm), rheumatischen Erkrankungen, Wirbelsäulen- und Kreuzbeinsyndromen, Durchblutungsstörungen nach Haut- und Gewebetransplantationen, Krampfadern, eingesetzt.

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